In Achocalla uebernachteten wir dann in einer Jugendherberge, doch zuerst bekamen wir den Grossteil der moeglichen Projekte von den jeweiligen Leitern vorgestellt, alles auf spanisch. Das ist mit der Zeit ganz schoen anstrengend, aber wir haben alle das Wesentliche verstanden und auch schon die eigenen Favoriten entwickelt. Bei mir sind das "trabajadores", hier muss man zu Arbeitern auf der Strasse gehen, mit ihnen reden, Sachen unternehmen, ihr verdientes Geld einsammeln und verwalten (sozusagen Sparkasse sein), etc. und dann waere da noch das "Casa Esperanza", ein Jungenheim, das ich allerdings eher bevorzuge, nicht zuletzt darum, weil man dort auch samstags arbeiten kann, damit kann man dann wiederum sich in der darauffolgenden Woche den Freitag freinehmen. Ganz praktisch, wenn man mal ein bisschen rumreisen will.
Unterhalb von der Jugendherberge konnte man auch ein bisschen rumwander und -klettern in einer Art Mini-Canyon.
Hier bin ich in chilliger Karcher-Pose. Der Karcher war so ziemlich der abgechillteste Lehrer, den ich je hatte (mphh)!!
Und hier spiele ich die Anfangsszene aus einem sehr beruehmten Walt Disney - Film nach. Wer es nicht erkennt: Der Stein, den ich (hier links im Bild) in den Haenden halte (der schlecht zu sehen ist und mal ueberdimensional schwer war) soll einen Baby-Loewen darstellen. Unten muesst ihr euch jetzt nur noch sich verbeugende Zebras und Giraffen vorstellen und dann habt ihr bestimmt die Loesung!
Nur zum Vergleich: http://www.youtube.com/watch?v=l30OkS94pYE
(ungefaehr auf 3min 30)
Gestern besuchten wir dann auch einige Projekten, um sich noch ein besseres Bild verschaffen zu koennen. Wir waren im Maedchenheim, Kindergarten und besagtem Casa Esperanza, wobei diese Jungs nicht da waren. Sie waren auf Umzuegen, welche gestern und heute andauerten, da heute ein bolivianischer Nationalfeiertag ist. Es sind dort auch viele Kinder mitgelaufen, was echt witzig war mit ihren Verkleidungen.
Viele Jungs waren als Soldaten verkleidet.
Hier sind dann noch Bilder von der Schule, wo man auch arbeiten kann.
Und das war im Kindergarten zur Nachmittagszeit, wo es sich noch gehoert, ein Nickerchen zu machen :)
Morgen lernen wir dann noch das Hospital kennen, was fuer mich bis jetzt auch mal eine Alternative waere. Bin mal gespannt, wie sich alles entwickeln wird.
Eine kleine Korrektur gegnueber meinem letzten Eintrag muss ich noch bringen: Und zwar dass der Padre nicht der Gründer des "Foerdervereins" ist, sondern der FUNDACIÓN ARCO IRIS, Pfarrer Neuenhofer wird vom Förderverein mit Sitz in Rottweil untersützt.
Ich tippe auf den Disney-Film: ... "Die verbeugenden Zebras"
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