Heißes Thema hier! Also die Leute reden erstmal nur über den
Frieden, der hoffentlich herrschen wird um die Wahlen herum. Die Gewalttaten
während der Wahlen vor fünf Jahren waren sehr verstörend, ich hab da auch ein
paar Bilder gesehen… Es ist ein
ziemliches Stammes-Geschehen, ich versuch mal ein bisschen zu erklären was ich
weiß, hält sich natürlich in Grenzen, Politik ist meine Achilles-Sehne J
Und auch eine Giraffe, aber nur von ganz weitem. Und an einem See, wo wir noch waren, gabs Nilpferde, die haben meistens nur die Köpfe rausgestreckt, aber ab und an mal ist eins zu einem Baum raus, ich glaub um sich seiner Darmüberschüssigkeiten zu entleeren, weil er dann seinen Schwanz so wie ein Propellor gedreht hat, das machen die ja zum Bobo putzen. Und die Viecher sind so rießig. Zum Mittagessen gabs Schweinefleisch mit Ugali, das ist einfach so weißes Zeug, Wasser mit Maismehl, schmeckt ein bisschen langweilig. Da waren auch viele Deutsche dabei, die ich zuvor nicht kannte, vielleicht reise ich später mal noch mit ein paar von denen, sind nette Leute.
Also es gibt da die Kikuyu, den größten Stamm und wohl auch
den stolzesten, sie waren die Freiheitskämpfer in den 60ern gegen die britische
Regierung und lassen das auch glaub gerne verlauten. Sie fahren voll auf Uhuru
Kenyatta ab, er ist der Sohn des ersten Präsidenten Kenyas (Jomo Kenyatta,
welcher der Inbegriff für die Unabhängigkeit Kenias war und Angehöriger der
Kikuyu). Dann ist da der Gegenkandidat Raila Odinga, für ihn wählen andere
Stämme, zum Beispiel die Luo (aus diesem Stamm stammt übrigens ma´ Obama ab).
I-a live-a
with an Italian friend-a, now-a! Eine andere Praktikantin, die in einer
sichereren Gegend lebt, hat uns zu sich eingeladen, ziemlich luxuriös hier, und
freies Internet, und erst gutes (deshalb auch so viele Bilder diesmal)! Und es
wurde uns geraten, nach den Wahlen, den ersten Tag erstmal im Haus zu bleiben.
Die kenianische Vermieterfamilie hat uns mitgenommen zu den Wahl“lokalen“. Und
da konnten wir sehen, wie das abläuft dieses Jahr und uns wurde auch viel
erklärt:
Es sind ewig lange Schlangen da, und es war erstaunlich
ruhig. Es gibt natürlich einen Haufen an Sicherheitsvorkehrungen, Wächter und
viele Organisatoren. Die Leute durften heute nicht anhand von T-Shirts oder
Hüten zeigen, wen sie unterstützten, denn dies habe schon letztes Mal für große
Spannungen in den Warteschlangen gesorgt. Dann sind die Leute zum Wählen in
verschiedenen Schlangen, angeordnet nach Vor- und nicht Nachnamen, Nachnamen
mit O sind beispielsweise oft Luo-stämmige (siehe Odinga). Es wird also für
größtmögliche Neutralität gesorgt. Letztes Mal wurde auch einiges gefälscht, so
wie ichs verstanden habe wurden Personalausweise von Wählern der anderen Partei
abgekauft und vernichtet, oder irgendwie so, damit die anderen weniger Stimmen
bekommen. Solche Dinge wurden natürlich auch verhindert.
Jetzt heißt es also abwarten bis zu den Ergebnissen, aber
wir wollen ja immer schön positiv bleiben! Sie kommen möglicherweise schon
heute Mitternacht raus. Letztes Mal ging der Tourismus wegen der Krawalle
Richtung Vakuum, und Kenias Wirtschaft ist ohne Tourismus halt nix! Vielleicht
haben sie ja daraus gelernt.
Die Schulen sind teilweise eine Woche zu, aber ich fang am
Mittwoch wieder an, zumindest im Büro.
Und am Samstag gab es einen Tagesausflug
im „Hell´s Gate“, einer Schlucht, durch die wir gelaufen sind und in der ich
mir den großen Zeh fett angeschlagen habe.
Craff, craff!!!
Wir sind auch auf einem Fahrrad
durch ein Schutzgebiet gefahren, da gabs viele Zebras zu sehen, endlich.
Watt, wer bist du denn?
Da mach ich mich weg!
Und auch eine Giraffe, aber nur von ganz weitem. Und an einem See, wo wir noch waren, gabs Nilpferde, die haben meistens nur die Köpfe rausgestreckt, aber ab und an mal ist eins zu einem Baum raus, ich glaub um sich seiner Darmüberschüssigkeiten zu entleeren, weil er dann seinen Schwanz so wie ein Propellor gedreht hat, das machen die ja zum Bobo putzen. Und die Viecher sind so rießig. Zum Mittagessen gabs Schweinefleisch mit Ugali, das ist einfach so weißes Zeug, Wasser mit Maismehl, schmeckt ein bisschen langweilig. Da waren auch viele Deutsche dabei, die ich zuvor nicht kannte, vielleicht reise ich später mal noch mit ein paar von denen, sind nette Leute.
Diese oder so eine ähnliche Schlucht soll als Vorlage gedient haben zu der Szene, in der Mufasa stirbt. Wer genau hinguckt, kann oben Onkel Scar hämisch lachen sehen ;)
Ich bin nicht fett, nur kräftig gebaut! Und ich liebe Käsebällchen.


Mal wieder einen Disney-Schauplatz gefunden. Jetzt musst du nur noch unter das Meer zu Ariel, dann hast du alle!
AntwortenLöschenTop Blog. Danke für die tollen Einträge!!