Das letzte Mal habe ich ja von dem Friedhofsbesuch an Allerheiligen berichtet - hier kommen mal ein paar Bilder!
War echt krass ueberfuellt der Friedhof, sieht man hier auf dem Bild vielleicht nicht ganz so gut, aber man musste sich schon durchdraengen! An den Waenden, die man hier sieht, werden die Saerge eingeschoben. So Graeber, wie man sie in Deutschland kennt, gibt es auf diesem Friedhof nicht, nur auf dem fuer Reiche.
Hier sieht man mich nach meinem ersten Gebet mit meinem stolzen Gewinn, ich nannte es "Fury" und da wusste ich noch nicht, dass noch viele folgen sollten und ich mit einer vollen Tuete Brot und Kleingebaeck heimgehen wuerde. Als ehemaliger Ministrant war ich da quasi der King beim Beten.
Es gab im November auch ein projektinternes Fussballturnier mit Schuhputzern und Verkaeuferinnen. Auch wir Volontaere haben mitgemacht und wie am Anfang habe ich wieder mal alles gegeben ohne zu ahnen, dass ich noch nicht wirklich an Hochleistungen hier oben gewoehnt bin. Ich bin wieder mal schnell ziemlich ausgepowert gewesen und habe somit auch nicht unerheblich dazu beigetragen, dass wir alle Spiele verloren haben...
Ruben in Aktion
Darueberhinaus findet derzeit ein allsamstaegliches Volleyballturnier statt, das wir schon seit vielen Wochen austragen und diesen Sonnabend (boho, was fuer eine Umschreibung!) finden Halbfinals und Finals statt und meine Gruppe ist qualifiziert, yeah. Das habe ich meinem ehemaligen Sportlehrer Herr Nitschke zu verdanken. Wo immer Sie jetzt auch sind und was Sie tun - danke!
Ich hoffe, wir gewinnen, meine Chefs waren immer so enthusiastisch mit dem Trainieren, dass wir uns schon immer Ausreden vorher ausdenken mussten!
Hier zum Beispiel (von links nach rechts Zenon, Ana, Carmiña - die Chefs - Jonathan und David - die auch in dem Projekt sind) waren wir eines Nachmittages im Haus der Volontaere, denn nach viermonatigem Training, in dem es da nur dich, das Ei und die Pfanne gibt, habe ich eingeladen zum ultimativen Spiegelei-Contest! Die Bedingungen waren ein Ei und zwei weitere Elemente. Meine Wahl war hart, ich entschied mich fuer Kaese und Paprika - nicht ganz der Klassiker, aber auch nichts aussergewoehnliches. Das vom Zenon ist verbrannt und Carmiñas war jetzt nicht so der Renner, so dass David und ich den ersten Platz belegten. Preise gab´s leider nicht...
Jetzt zum Jahresende gibt es viele Aktionen und Geschenke fuer die ganzen Sparer. So haben wir eines Tages auch einen Ausflug nach Jupapina (etwa: dem Land der Ananas) ins Gruene gemacht, raus aus der Stadt!
Das sind die Verkaeuferinnen, mit ihren Roecken und Zoepfen Cholita genannt, beim Kicken. War echt lustig, wie die sich da auch immer ins Zeug reingelegt haben.
Es gab noch andere Gruppenspiele, war ganz schoen, der Ausflug!
Viele hatten auch ihre Kinder mitgenommen, auf die wir dann aufgepasst haben. Eins von denen, dass ich auf dem Arm hatte, hat mich angefurzt, ein anderes hat nur geschrien; war trotzdem nett.
Sehr beliebt hier ist auch das apthapi, das wir da auch gemacht haben: Ein Picknick, wo jeder eine Beilage mitbringt und sich jeder dann das auf den Teller schoepft, wonach ihm ist. Links im Bild sieht man auch den padre, der da auch da war und eine Messe abgehalten hat.
Der Volontaersausflug fand in Tiwanaku statt, einer alten Ruinenstadt oder so was. Wer mich kennt, weiss, dass ich auf solchen Fuehrungen ueber alte Sachen schnell und gerne die Konzentration verliere (wie im Geschichtsunterricht halt immer). Und wenn dann die Statuen nicht uebertrieben interessant sind, dann muss ich zugeben, dass ich nicht viel davon berichten kann (so wie jetzt, oder dementsprechend in den Geschichte-Klassenarbeiten).
Wir hatten strahlend blauen Himmel!!! ...ach ja, eine der Statuen!
Das sind Christian und ich beim Verspotten der Statue.
Lustige Gesichter aus Stein...
Dann gab es noch eine grosse Taufe innerhalb der fundación. Das waren glaube ich um die 80 Taeuflinge, alle vom padre und einem anderen Priester geweiht!
Das alles fand in der Kirche San Francisco statt. Schoene Feier muss man sagen.
Viele Volontaere waren auch Taufpate von den Kinder in den Heimen und eine Volontaerin hat sich sogar selber taufen lassen:
Die Marcia wurde also vom padre getauft, mit Krissi und Jonathan als Paten und Joni, Ani, Clemens und ich und viele mehr als Papparazzi.
Jetzt muss ich auch leider schon wieder los - Volleyballtraining!
Deine Blog-Einträge sind richtig geil. Ich muss immer so lachen, wenn ich das alles lese.
AntwortenLöschenVor allem bei diesem Teil musste ich sehr lachen:
http://www.youtube.com/watch?v=cJQU6x9pJko
Hey Mr. Beardless!
AntwortenLöschenDein Link funzt leider nicht...
Benny